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02.10.2026

AI Visibility in Media & Publishing: Wer wird von ChatGPT genannt?

KI verändert zunehmend, wie Menschen Medien, Publishing-Angebote und Content-Plattformen entdecken, vergleichen und auswählen. Wenn jemand ChatGPT fragt: „Welcher Musik-Streaming-Dienst ist der beste?“ oder „Welche Plattform sollte ich nutzen, um eine Website zu veröffentlichen?“, haben Unternehmen, die in der Antwort auftauchen, einen messbaren Vorteil gegenüber Unternehmen, die gar nicht genannt werden. 

Der LLM Visibility Benchmark von Peak Ace analysiert 1.000 kommerziell relevante Prompts aus 10 Branchen. Ziel ist es zu messen, welche Unternehmen in KI-generierten Antworten auftauchen, welche Quellen dazu beitragen und wie Unternehmen dabei beschrieben werden. Hier zeigen wir, was die Daten für die Media & Publishing-Branche ergeben. 

 

Inhalt 

  • So haben wir unseren LLM Visibility Benchmark durchgeführt 
  • AI Visibility für Media & Publishing: Wie schneidet die Branche im Vergleich ab? 
  • Welche Media-&-Publishing-Unternehmen sind in LLMs am sichtbarsten? 
  • Welche Quellen nutzen LLMs für Media-&-Publishing-Fragen? 
  • Wie werden Media-&-Publishing-Unternehmen in der KI sichtbar? 
  • FAQ: AI Visibility in der Media-&-Publishing-Branche 

 

So haben wir unseren LLM Visibility Benchmark durchgeführt 

Der Benchmark basiert auf einer klaren, reproduzierbaren Methodik: 

  • 1.000 Prompts in 10 Branchen, jeweils mit 100 kommerziell relevanten Prompts 
  • Die Prompts wurden auf 10 Themencluster pro Branche aufgeteilt, um die gesamte Bandbreite jedes Sektors abzudecken 
  • Vier Intent-Typen wurden getestet: Testsieger, Vergleiche, Preise / Wo kaufen und Kriterien / Beratung 
  • Alle Prompts waren markenneutral – in den Fragen wurden keine Markennamen verwendet 
  • Die Analyse konzentrierte sich auf den deutschen Markt innerhalb eines definierten Untersuchungszeitraums (August 2026) 
  • Die Daten stammen aus Peec-AI-Exporten; 50 Marken pro Branche wurden beobachtet; das Reporting konzentriert sich auf die Top 20 nach Sichtbarkeit (den „Visibility Peak“), um einen fairen branchenübergreifenden Vergleich zu ermöglichen 

Die drei Kern-KPIs sind Visibility (wie oft eine Marke in LLM-Antworten für das Prompt-Set erscheint, in Prozent), Share of Voice / SOV (der Anteil der Marke an der Gesamtsichtbarkeit innerhalb der Top 20, ebenfalls in Prozent) und Sentiment (der Ton der KI-Antworten, die eine Marke erwähnen, bewertet von 0 bis 100, wobei höher positiver bedeutet. Primär nützlich für den Vergleich innerhalb des Sets und nicht als absoluter Maßstab). 

Die vollständige Methodik, Definitionen und branchenübergreifende Aufschlüsselungen sind im kompletten KI-Benchmark zu finden. 

 

AI Visibility für Media & Publishing: Wie schneidet die Branche im Vergleich ab? 

Media & Publishing gehört zu den sichtbarsten Branchen in LLM-generierten Antworten. Mit einer durchschnittlichen Visibility von 9 % liegt die Branche gemeinsam mit Automotive auf Platz zwei – hinter Telecommunications mit 12,6 %. 

Zum Vergleich: Die branchenübergreifende durchschnittliche Visibility liegt bei 6,94 %. Innerhalb dieses Prompt-Sets und Untersuchungszeitraums weist Media & Publishing damit eine deutlich höhere Visibility auf als beispielsweise E-Commerce & Retail (5,45 %), Finance & Insurance (6,15 %) und Marketing & Advertising (6,85 %). 

Hier ein Überblick über Visibility, SOV und Sentiment der einzelnen Branchen: 

Branche  Visibility  SOV  Sentiment 
Telecommunications  12,60 %  4,15 %  53,8 
Automobile  9,00 %  4,10 %  57,4 
Media & Publishing  9,00 %  3,15 %  54,0 
SaaS & Technology  7,70 %  3,60 %  55,4 
Ø Branchenübergreifender Durchschnitt  6,94 %  3,72 %  54,58 
Marketing & Advertising  6,85 %  4,15 %  52,8 
Finance & Insurance  6,15 %  3,40 %  54,4 
E-Commerce & Retail  5,45 %  3,90 %  57,4 
Education & Learning  4,60 %  3,50 %  53,9 
Travel & Hospitality  4,45 %  3,40 %  55,1 
Health & Wellness  3,55 %  3,80 %  51,6 

 

Media & Publishing erreicht einen Sentiment-Wert von 54,0 und liegt damit nahe am branchenübergreifenden Durchschnitt von 54,58. Gemäß dem im Benchmark verwendeten Sentiment-Score (0–100, höher = positiver; primär für Vergleiche innerhalb des Sets gedacht) werden Media-&-Publishing-Unternehmen in den untersuchten Antworten mit einer insgesamt neutral bis positiven Tonalität erwähnt. 

Dabei ist zu beachten, dass alle Branchenwerte in diesem Benchmark unterhalb der typischen von unserem Datenpartner Peec AI angegebenen Bandbreite von 65–85 liegen. Die Werte sollten daher als relative Indikatoren und nicht als absolute Bewertungen interpretiert werden. 

Auch bei der Visibility zeigt die Media & Publishing-Branche ein vergleichsweise breit verteiltes Profil. Der HHI liegt bei 723, während die drei sichtbarsten Entities 32 % der Visibility innerhalb des untersuchten Segments ausmachen. Der Benchmark nutzt HHI und Top-3 Share, um zu zeigen, wie stark die Visibility innerhalb der Top 20 Unternehmen konzentriert ist. 

 

Welche Media & Publishing-Unternehmen sind in der KI am sichtbarsten? 

Laut dem LLM Visibility Benchmark 2026 von Peak Ace sind die drei sichtbarsten Unternehmen in Media & Publishing: 

  • Spotify – 24 % Visibility 
  • Apple Music – 13 % Visibility 
  • WordPress – 12 % Visibility 

Die Zusammensetzung dieser Gruppe ist für die Interpretation der Media-&-Publishing-Ergebnisse besonders relevant. 

Der Benchmark weist darauf hin, dass die hohe Visibility von Spotify, Apple Music und WordPress ein direktes Artefakt des Bottom-of-Funnel-Prompt-Sets ist. Media & Publishing wird dabei breit als Abo- und Produktionsökosystem betrachtet – von Streaming-Diensten bis hin zu Content-Management-Systemen. Wenn Nutzer:innen kommerziell orientierte Fragen dazu stellen, welchen Dienst oder welche Plattform sie wählen sollten, können LLMs wiederholt die etablierten Kategorie-Defaults nennen. 

Die Visibility in diesem Benchmark sollte daher immer im Kontext der gestellten Fragen interpretiert werden. Die Präsenz dieser Marken spiegelt nicht nur ihre digitale Sichtbarkeit wider, sondern auch die Rolle ihrer Produkte innerhalb der zugrunde liegenden Kauf- und Auswahlprozesse. 

 

Welche Quellen nutzen LLMs für Media-&-Publishing-Fragen? 

Der Benchmark analysiert auch, welche Content-Typen LLMs abrufen – also welche Quellen sie während der Generierung ihrer Antworten nutzen – wenn sie Prompts aus dem Bereich Media & Publishing verarbeiten. 

Wichtig: Die Retrieval-Daten zeigen, auf welche Quellen das Modell zugegriffen hat. Sie zeigen nicht zwangsläufig, welche Quellen in der finalen Antwort explizit zitiert werden. Die Zusammensetzung der Quellen unterscheidet sich deutlich je nach Suchintention: 

Intent  Im Benchmark erfasste Quellentypen 
Testsieger  Listicle, Other, Product Page, Comparison 
Vergleichsfragen  How-To Guide, Product Page, Other, Comparison 
Kriterien / Beratung  Product Page, Other, How-To Guide, Comparison 
Preise / Wo kaufen  Homepage, Other, Product Page, Comparison 

Dabei fallen einige Punkte besonders auf: 

  • Listicles spielen bei „Best“- und empfehlungsorientierten Suchanfragen eine wichtige Rolle. Sie bieten Nutzer:innen eine kompakte Möglichkeit, verschiedene Media-&-Publishing-Angebote zu bewerten. 
  • Product Pages sind über mehrere Intent-Typen hinweg relevant – insbesondere dann, wenn der Dienst oder die Plattform selbst Gegenstand der Suchanfrage ist. 
  • How-To Guides gewinnen bei Fragen zu Kriterien und konkreten Handlungsempfehlungen an Bedeutung. Hier suchen Nutzer:innen nach praktischen Informationen und nicht nur nach einer Liste von Angeboten. 
  • Comparison Pages bleiben entlang der gesamten Decision Journey relevant. Sie bieten eine strukturierte Grundlage für den Vergleich verschiedener Services und Plattformen. 
  • Der Quellenmix verändert sich abhängig von der Suchintention. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, Content entlang der gesamten Decision Journey aufzubauen und nicht nur für einen einzelnen Fragetyp. 

Branchenübergreifend zeigt der Benchmark, dass Comparison Pages, Product Pages und Listicles das Rückgrat des LLM-Retrievals bilden. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Retrieval und Citation: Nur weil ein LLM auf eine Quelle zugreift, bedeutet das nicht automatisch, dass diese Quelle in der finalen Antwort ausdrücklich genannt oder verlinkt wird. 

Für Media & Publishing ist insbesondere der Mix aus redaktionellen, plattformbezogenen und praktischen Inhalten relevant. Nutzer können beispielsweise nach dem besten Streaming-Dienst fragen, Publishing-Plattformen vergleichen, nach Empfehlungen für den Start einer Publikation suchen oder Preise recherchieren. Je nach Fragestellung greifen LLMs daher auf unterschiedliche Quellen zurück. 

 

Wie werden Media-&-Publishing-Unternehmen in der KI sichtbar? 

Die Daten werfen mehrere Fragen auf, mit denen sich Media-&-Publishing-Teams beschäftigen sollten: 

  • Seid ihr auf den Listicles, Comparison Pages und Product Pages sichtbar, die LLMs tatsächlich abrufen? Eine starke Brand Website allein reicht nicht zwangsläufig aus. Wenn relevante Third-Party-Quellen euer Unternehmen nicht erwähnen, kann es in einer KI-Antwort fehlen – selbst wenn die eigenen Inhalte in der klassischen Suche gut performen. 
  • Deckt eure Content-Strategie alle vier Intent-Typen ab? Unternehmen, die sich ausschließlich auf „Best“-Suchanfragen konzentrieren, können Fragen zu Vergleichen, Kriterien und Preisen übersehen. Der Benchmark zeigt, dass sich der Quellenmix abhängig davon verändert, welches Ziel Nutzer:innen mit der Anfrage verfolgen. 
  • Ist euer Unternehmen konsistent über die Quellen hinweg vertreten, auf die LLMs zugreifen? Für Media-Plattformen und Publishing-Tools kann eine konsistente Präsenz auf Product Pages, Comparison Content, in redaktioneller Berichterstattung und auf Third-Party-Quellen dazu beitragen, ein klareres Informationsumfeld rund um das Unternehmen zu schaffen. 

Expertentipp: Denkt über die eigenen Publishing-Kanäle hinaus 

Earned Media ist ein zentraler Bestandteil von GEO. Wie Gordon Herenz, Team Lead Content Strategy & Digital PR bei Peak Ace, erklärt:

Es geht nicht darum, mehr Content auf der eigenen Website zu produzieren. Es geht darum, eine ganzheitliche Publishing-Strategie umzusetzen – Vergleichs- und Listenformate dort aufzubauen, wo sie sinnvoll sind, die eigene Marke in relevanten Rankings und Listicles zu platzieren und vor allem die zitierfähige Authority auf unabhängigen Third-Party-Quellen durch kontinuierliche Digital-PR zu stärken.

Gordon Herenz - Team Lead Content Strategy & Digital PR

Für Media-&-Publishing-Marken bedeutet das, darüber nachzudenken, wo Zielgruppen – und LLMs – einer Marke oder einem Unternehmen außerhalb der eigenen Website begegnen. Redaktionelle Berichterstattung, Comparison Pages, Rankings, Listicles und andere unabhängige Quellen können zum breiteren Informationsumfeld beitragen. 

 

Das vollständige Bild im LLM Visibility Benchmark 

Dieser Blogpost zeigt die wichtigsten Ergebnisse für Media & Publishing. Der vollständige LLM Visibility Benchmark geht deutlich tiefer: 

  • Wie Media & Publishing über Visibility, SOV, Sentiment und Dominanz im Vergleich zu allen 10 Branchen abschneidet 
  • Wie sich die Visibility innerhalb der sichtbarsten Marken verteilt 
  • Unterschiede zwischen den verschiedenen Intent-Typen – und wie sich der Quellenmix verändert, je nachdem, ob Nutzer nach Empfehlungen, Vergleichen, Preisen oder Beratung suchen 
  • Die vollständige Marken- und Quellentyp-Analyse für alle Branchen 
  • Branchenübergreifende Erkenntnisse darüber, welche Faktoren LLM Visibility beeinflussen und wo die größten Potenziale liegen 

Den vollständigen LLM Visibility Benchmark hier herunterladen. 

Ihr habt euch den Benchmark angeschaut und möchtet eure eigene LLM Visibility verbessern? Nehmt Kontakt mit unserem LLMO- und GEO-Team auf. 

 

FAQ: AI Visibility in der Media-&-Publishing-Branche 

Wie sichtbar sind Media-&-Publishing-Unternehmen in ChatGPT und anderen LLMs?

Media & Publishing erreicht eine durchschnittliche Visibility von 9 % in LLM-generierten Antworten. Damit liegt die Branche im 2026 LLM Visibility Benchmark innerhalb des untersuchten Prompt-Sets und Zeitraums gemeinsam mit Automotive auf Platz zwei aller 10 analysierten Branchen. 

Welche Media-&-Publishing-Unternehmen sind in der KI-Suche am sichtbarsten?

Laut dem LLM Visibility Benchmark 2026 von Peak Ace erreicht Spotify 24 % Visibility, gefolgt von Apple Music mit 13 % und WordPress mit 12 %. Der Benchmark weist darauf hin, dass diese Visibility eng mit der Bottom-of-Funnel-Natur des Prompt-Sets verbunden ist, das das Media-&-Publishing-Ökosystem von Streaming bis hin zur Content-Produktion abdeckt. 

Welche Content-Typen nutzen LLMs, um Media-&-Publishing-Fragen zu beantworten?

Der Quellenmix unterscheidet sich je nach Intent. Für Media & Publishing identifiziert der Benchmark Listicles, Product Pages, Comparison Pages, How-To Guides, Homepages und weitere Quellen über die vier Intent-Typen hinweg. Comparison- und produktorientierte Inhalte sind entlang der Decision Journey besonders relevant. 

Ist AI Visibility für Media-&-Publishing-Unternehmen relevant? 

AI Visibility bietet eine weitere Möglichkeit zu messen, wie häufig Marken und Unternehmen auftauchen, wenn Nutzer:innen kommerziell relevante Fragen stellen. Sie sollte gemeinsam mit klassischen KPIs wie Traffic, Abonnements, Conversions, Audience Engagement und Umsatz betrachtet werden und nicht als direkter Ersatz für diese Kennzahlen. 

Wie können Media-&-Publishing-Unternehmen ihre AI Visibility verbessern?

Beginnt damit, die Fragen zu analysieren, die eure Zielgruppe zu Empfehlungen, Vergleichen, Kriterien und Preisen stellt. Analysiert anschließend, welche Quellen LLMs für diese Fragen abrufen, entwickeln Sie hilfreichen Content in den relevanten Formaten und stärkt eure Präsenz auf unabhängigen Third-Party-Quellen durch Digital PR sowie durch umfassendere GEO-/SEO-Aktivitäten.

Lucas

ist Marketing- und Kommunikationsmanager bei Peak Ace. Er kam 2025 zum Unternehmen. Wenn er nicht für unseren Blog schreibt, beschäftigt sich Lucas gerne mit Literatur, verfasst Kurzgeschichten und widmet sich hin und wieder auch der Vogelbeobachtung.