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09.04.2026

Bilder benennen für SEO: Ein Leitfaden

Bilder für SEO zu benennen ist eine der am häufigsten übersehenen Optimierungen auf jeder Website. Gleichzeitig ist es eine der am schnellsten umsetzbaren, ganz ohne Devs. Dieser Leitfaden behandelt die Regeln, die häufigsten Fehler und was mit Bildern zu tun ist, die bereits live sind.

 

Beeinflussen Bilddateinamen tatsächlich das SEO-Ranking? 

Ja. Googles Richtlinien zur Bildveröffentlichung bestätigen, dass beschreibende Dateinamen dabei helfen, den Inhalt eines Bildes zu verstehen. Da Google Bilder nicht so sehen kann wie Menschen, liest es textbasierte Signale (Dateinamen, Alt-Texte, umgebende Inhalte), um die Bedeutung abzuleiten. 

Ein gut benanntes Bild stärkt die Relevanz eurer Seite für ein bestimmtes Thema und beeinflusst, wie eure Bilder in der Google Bildersuche, in Image Packs, Rich Results und AI Overviews ranken. Es ist ein kleines Signal, aber es ist kostenlos, kostet nur wenige Sekunden und viele konkurrierende Websites setzen es nicht um. 

 

So erstellt ihr einen Bildnamen für SEO: 6 Regeln

  1. Beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist – in Kleinbuchstaben

Euer Dateiname sollte eine Frage beantworten: Was zeigt dieses Bild? Entfernt Kameracodes, Versionsnummern sowie Datumsangaben und schreibt alles in Kleinbuchstaben. Das ist der Webstandard und vermeidet Inkonsistenzen zwischen Servern und Betriebssystemen.

So richtig So nicht
„beste-laufschuhe-anfaenger.jpg“  “DSC00192.jpg” 

“image-FINAL-use-this-one.jpg”

 

  1. Fügt euer Ziel-Keyword ein, wo es passt

Verwendet das primäre Keyword der Seite, wenn es das Bild natürlich und zutreffend beschreibt. Das entscheidende Wort ist „zutreffend“. Wenn das Keyword nicht beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist, verwendet es nicht.

Ein Beispiel: Wenn eure Seite auf „Bürostühle gegen Rückenschmerzen“ optimiert ist und ihr ein Produktfoto eures meistverkauften Stuhls hochladet, funktioniert „buerostuhl-lendenstuetze.jpg“ gut. „buerostuehle-gegen-rueckenschmerzen.jpg“ beschreibt die Seite, nicht das Bild. Dieser Unterschied ist wichtig.

 

So richtig So nicht
„buerostuhl-lendenstuetze.jpg“  „buerostuehle-gegen-rueckenschmerzen.jpg“ 

 

  1. Beschränkt euch auf zwei bis fünf Wörter

Längere Namen verwässern das Relevanzsignal, also die Stärke der Botschaft, die ihr Google über den Inhalt der Seite und des Bildes sendet. Wenn ihr mehr als fünf Wörter braucht, um das Bild zu beschreiben, braucht ihr einen spezifischeren Namen, keinen längeren.

So richtig So nicht
„sauerteigbrot-kruste-nahaufnahme.jpg“  „selbstgemachtes-sauerteigbrot-im-gusseisen-topf-gebacken-knusprige-kruste-2024.jpg“ 

 

  1. Verwendet Bindestrichekeine Unterstriche

Google behandelt Bindestriche als Worttrenner, „laufschuhe-blau.jpg“ wird dementsprechend als zwei Wörter gelesen. Unterstriche werden nicht auf die gleiche Weise behandelt, „laufschuhe_blau.jpg“ kann also als einzelne Zeichenkette interpretiert werden. Leerzeichen verursachen defekte Links (sie werden in URLs zu „%20″ konvertiert, was Dateinamen unlesbar macht). Wörter durch Großbuchstaben zu trennen statt durch Trennzeichen, z. B. „LaufschuheBlau.jpg“, verursacht ähnliche Probleme.

So richtig So nicht
„blaue-leder-handtasche.jpg“  „blaue_leder_handtasche.jpg“ 

„blaueLederHandtasche.jpg“ 

 

  1. Kein Keyword-Stuffing

Ein zutreffendes Keyword übertrifft fünf wiederholte. Keywords in einen Dateinamen zu stopfen kann kontraproduktiv sein, da Suchmaschinen darauf ausgelegt sind, Stuffing zu erkennen und abzuwerten.

So richtig So nicht
„beste-laufschuhe-2026.jpg“  „laufschuhe-laufschuhe-beste-laufschuhe.jpg“ 

 

  1. Verwendet die Sprache, in der eure Zielgruppe sucht

Eure interne Benennung und die Suchsprache eurer Zielgruppe sind oft völlig unterschiedlich. Ein Tierbedarf-Shop könnte intern „k9-rueckhaltesystem-modell-7b.jpg“ verwenden, Kund:innen suchen aber nach „hunde-autogurt.jpg“. Ein Reiseanbieter könnte ein Bild „unterkunft-hero-shot.jpg“ nennen, während Kund:innen nach „ferienhaus-bodensee-aussenansicht.jpg“ suchen. Im Zweifel ist eure Keyword-Recherche der beste Ausgangspunkt, um die richtige Sprache zu finden.

So richtig So nicht
„hunde-autogurt.jpg“ 

„ferienhaus-bodensee-aussenansicht.jpg“ 

„k9-rueckhaltesystem-modell-7b.jpg“ 

„unterkunft-hero-shot.jpg“ 

 

Hinweis zu dekorativen Bildern: Hintergrundtexturen, Trennlinien und rein dekorative Grafiken brauchen keine Keyword-optimierten Dateinamen. Verwendet hier einen einfachen beschreibenden Namen (z. B. „blauer-hintergrund-textur.jpg“) und setzt den Alt-Text auf leer („“), damit Screenreader sie korrekt überspringen.

 

Praxisbeispiele: Fotos für SEO benennen 

Szenario Schlecht SEO-Freundlich
E-commerce produkt IMG_2034.jpg  damen-weisses-leinenhemd.jpg 
Blog-hero-bild  hero-final-v3.png  content-marketing-strategie-leitfaden.png 
How-to screenshot  screenshot001.png  google-analytics-installieren-schritt1.png  
Local Unternehmen DSC00981.jpg  cafe-berlin-kreuzberg.jpg 
Team-/Über-uns-Seite  photo-jane.jpg  jane-schmidt-marketing-leiterin.jpg 

 

Bilder für SEO umbenennenohne Rankings zu gefährden 

Das Umbenennen eines live geschalteten Bildes ändert dessen URL. Befolgt diese fünf Schritte, um andauernde Ranking-Einbußen zu vermeiden.

Schritt 1: Datei im CMS umbenennen 

Die meisten CMS-Plattformen erlauben es nicht, ein hochgeladenes Bild direkt umzubenennen. WordPress nutzt dafür Plugins wie Media File Renamer, während ihr in Shopify eure Bilder im Bereich „Dateien“ in der Admin-Oberfläche findet (der genaue Pfad variiert je nach Shopify-Version, schaut unter „Inhalt“ oder „Einstellungen“, falls ihr ihn nicht findet). Andernfalls ladet die Datei mit dem korrekten Namen neu hoch und löscht das Original.

Schritt 2: Prüfen, ob die alte URL indexiert ist 

Öffnet die Google Search Console → URL-Prüfung → fügt die Bild-URL ein. Alternativ könnt ihr site:euredomain.com filetype:jpg in Google eingeben, um einen groben Überblick zu bekommen, welche Bilder in der Suche sichtbar sind. Beachtet dabei aber, dass diese Methode euch keinen vollständigen Überblick gibt. Wenn die URL indexiert ist, generiert sie möglicherweise Traffic oder Link Equity – also den SEO-Wert, der über externe Links auf diese Adresse weitergegeben wird.

Schritt 3: 301-Weiterleitung einrichten 

Eine 301-Weiterleitung ist eine permanente Serveranweisung, die die alte URL auf die neue weiterleitet und dabei Traffic und Link Equity sichert. In WordPress nutzt ihr am besten dafür das Plugin Redirection. In Shopify navigiert ihr dazu zum Onlineshop > Navigation > URL-Weiterleitungen.

Expert:innentipp: Wenn eine externe Website auf die alte Bild-URL verlinkt, geht ohne Weiterleitung diese Link Equity dauerhaft verloren. Die Einrichtung einer Weiterleitung sollte deshalb immer der erste Schritt sein.

 

Schritt 4: Interne Verweise und Sitemap aktualisieren 

Aktualisiert Bildlinks auf euren eigenen Seiten, sodass sie direkt auf die neue URL verweisen. Verlasst euch langfristig nicht auf die Weiterleitung. Wenn eure Website eine Image Sitemap verwendet – eine Datei, die normalerweise automatisch von eurem SEO-Plugin generiert wird und eure Bilder auflistet, damit Google sie findet – reicht es in der Regel, die betroffenen Seiten neu zu speichern, um ein Update auszulösen. Falls nicht, reicht ihr eure aktualisierte Sitemap einfach manuell über die Google Search Console unter „Sitemaps“ ein.  

Schritt 5: Seiten mit dem meisten Traffic zuerst priorisieren 

Fangt mit euren meistbesuchten Seiten und eurem Produktkatalog an. Ihr müsst nicht alles auf einmal umbenennen, konzentriert euch zuerst darauf, die wichtigsten Bilder in Ordnung zu bringen und arbeitet den Rest Stück für Stück ab.

Große Website zu verwalten oder Hilfe bei der Priorisierung nötig? Unser Technical-SEO-Team kann eure Bildbibliothek auditieren und euch bei der Umsetzung unterstützen. Nehmt Kontakt auf, um zu erfahren, wie wir helfen können.

 

So erstellt ihr eine Namenskonvention für Bilder im SEO 

Ohne einen gemeinsamen Standard wenden Teams und Agenturen unterschiedliche Regeln an – oder gar keine. Das Ergebnis ist eine inkonsistente Asset-Bibliothek, die jede individuelle Optimierung im Stillen wieder zunichtemacht. Löst das Problem mit einem einseitigen Dokument.

Element Regel
Format Kleinbuchstaben, nur Bindestriche – keine Leerzeichen, Unterstriche oder Sonderzeichen 
Länge  Zwei bis fünf Wörter 
Keywords Das primäre Keyword der Seite nur einbinden, wenn es das Bild zutreffend beschreibt  
Versionierung  Nur Datumssuffixe – z. B. produkt-hero-2026-03.jpg – nicht „final“, „final2″ oder „FINAL-FINAL“ 
Sprache Mit der Keyword-Recherche abgleichen – interne Bezeichnungen und Suchbegriffe der Zielgruppe stimmen selten überein 

 

Wie das in der Praxis aussieht 

Ein E-Commerce-Team, das ein neues Produktbild veröffentlicht, könnte vor dem Upload diesen Prozess durchlaufen: 

  • Zielseite prüfen: Auf welches Keyword ist diese Seite optimiert? 
  • Das Bild in zwei bis fünf Wörtern zutreffend beschreiben 
  • Format: Kleinbuchstaben, Bindestriche, keine Datums- oder Versionsnummern 
  • Bild vor dem Upload komprimieren 
So richtig So nicht
„damen-merino-rollkragen-grau.jpg“  „Product-Image-Final-USE-THIS-v2.jpg“ 

 

Für große Bildmengen können Digital-Asset-Management-Tools (DAM) wie Bynder oder Brandfolder Namensregeln beim Upload automatisch durchsetzen. Lohnt sich, sobald manuelle Prüfung unpraktisch wird und zu viel Zeit in Anspruch nimmt.

 

Über den Dateinamen hinausWeitere Bilder-SEO-Signale 

Alt Text

Alt-Text ist die kurze Beschreibung, die im Code eurer Website an ein Bild angehängt wird. Er erfüllt zwei Zwecke: Barrierefreiheit (Screenreader nutzen ihn) und SEO (Google liest ihn). Fügt ihn in eurem CMS hinzu und sucht nach dem Feld „Alternativer Text“ oder „Alt-Text“ im Bild-Editor. Peilt einen prägnanten Satz unter 125 Zeichen an; Screenreader brechen darüber hinaus einfach ab. Fügt euer Keyword ein, wo es sich natürlich anfühlt. Für einen tieferen Einblick lest unseren Leitfaden zum korrekten Schreiben von Alt-Texten.

So richtig So nicht
„Ergo Pro Bürostuhl mit verstellbarer Lordosenstütze“  „bild1″ oder „foto von produkt 

bürostuhl bürostühle bester bürostuhl“ (Keyword-Stuffing) 

 

Bildkomprimierung

Große Bilder sind eine der häufigsten Ursachen für langsame Ladezeiten und Page Speed ist ein bestätigter Ranking-Faktor, besonders auf Mobilgeräten und als Teil der Core Web Vitals (Googles Metriken zur User Experience). Nutzt Squoosh, TinyPNG oder den integrierten Kompressor eures CMS, um Dateigrößen bei minimalem Qualitätsverlust um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren.

 

Dateiormat

Verschiedene Dateiformate eignen sich für unterschiedliche Zwecke. Die folgende Tabelle zeigt, welches Format in welchem Szenario zum Einsatz kommen sollte. 

Format Verwenden, wenn … 
JPEG Fotos und Bilder mit vielen Farben
PNG Bilder, die einen transparenten Hintergrund benötigen 
WebP Beste Allround-Option, optimale Komprimierung, wird von allen großen Browsern unterstützt 
BMP / TIFF Vermeiden, da nicht für die Webauslieferung optimiert

 

Strukturierte Daten

Bei Produkten, Rezepten und Artikeln liefert Schema-Markup Google zusätzlichen Kontext darüber, womit ein Bild inhaltlich verknüpft ist. Das erhöht die Chancen, in Rich Results, Produktkarussells oder Rezeptkarten zu erscheinen. Wichtig: Schema-Markup ergänzt Dateinamen und Alt-Text, es ersetzt sie nicht. Der einfachste Weg, es einzubinden, führt über euer CMS-Plugin. Yoast SEO und Rank Math generieren strukturierte Daten für gängige Inhaltstypen automatisch. Alternativ könnt ihr Googles kostenlosen Structured Data Markup Helper nutzen, um den Code manuell zu erstellen. 

 

Checkliste: SEO-Bildnamen 

Sobald ihr den Dreh raushabt, ist das Erstellen von SEO-Bildnamen ein schneller und einfacher Prozess. Trotzdem kann es hilfreich sein, eine Erinnerung an die Best Practices zur Hand zu haben, während ihr euch einarbeitet. Hier sind die wichtigsten Punkte beim Erstellen eurer Bildnamen für SEO einmal zusammengefasst:

  • Dateiname beschreibt, was tatsächlich auf dem Bild zu sehen ist 
  • In Kleinbuchstaben geschrieben 
  • Zwei bis fünf Wörter 
  • Bindestriche zwischen den Wörtern – keine Unterstriche oder Leerzeichen 
  • Keyword nur eingebunden, wenn es das Bild zutreffend beschreibt 
  • Keine Keyword-Wiederholungen 
  • Sprache entspricht der Suchweise der Zielgruppe, nicht der internen Benennung 
  • Alt-Text geschrieben – ein prägnanter Satz, unter 125 Zeichen 
  • Bild vor dem Upload komprimiert 

 

 

Fazit: Bilder benennen für SEO – der Quick Win, den alle vergessen 

Klar, die Benennung von Bildern für SEO ist nicht gerade die glamouröseste Taktik. Aber sie ist weder kompliziert noch teuer und viele Websites, mit denen ihr konkurriert, setzen sie schlicht nicht richtig um. Sechs Regeln, ein One-Pager mit allen Konventionen fürs Team und die Gewohnheit, Bilder vor dem Upload zu komprimieren: Mehr braucht es nicht.

Ihr braucht Unterstützung bei einem umfassenden SEO-Audit, inklusive Bildoptimierung auf eurer gesamten Website? Peak Ace arbeitet mit Brands in ganz Europa zusammen, um genau solche wirkungsvollen, aber leicht umsetzbaren Verbesserungen zu identifizieren und anzugehen. Nehmt Kontakt auf, um zu erfahren, wie wir euch unterstützen können.

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FAQ

Wie lang sollte ein SEO-Bilddateiname sein?

Zwei bis fünf Wörter. Wenn er über sechs oder sieben hinausgeht, kürzt ihn. Ein längerer Name liefert Google keine nützlicheren Informationen, er verwässert nur das, was vorhanden ist.

Sollte ein Bildname für SEO-Bindestriche oder Unterstriche verwenden?

Immer Bindestriche. Google behandelt sie als Worttrenner, Unterstriche werden nicht auf die gleiche Weise verarbeitet.

Beeinflusst das Umbenennen von Live-Bildern die Rankings?

Das kann es, aber nur, wenn ihr die 301-Weiterleitung überspringt. Befolgt die fünf oben genannten Schritte, und es sollte keine dauerhaften Auswirkungen geben.

Ist die Benennung von Bildern für SEO auch für Social Media relevant?

Nicht direkt. Social-Media-Plattformen nutzen Dateinamen nicht so wie Suchmaschinen. Aber eine konsistente Benennung macht Assets leichter auffindbar und wiederverwendbar, während es gleichzeitig eure SEO-Signale sauber hält, wenn geteilte Seiten gecrawlt werden.

Lucas

ist Marketing- und Kommunikationsmanager bei Peak Ace. Er kam 2025 zum Unternehmen. Wenn er nicht für unseren Blog schreibt, beschäftigt sich Lucas gerne mit Literatur, verfasst Kurzgeschichten und widmet sich hin und wieder auch der Vogelbeobachtung.