Your Browser Does Not Support JavaScript. Please Update Your Browser and reload page. Have a nice day! Google Ads ändert das zielbasierte Bidding im August 2026
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15.07.2026

Google Ads ändert die Funktionsweise von zielbasiertem Bidding für budgetlimitierte Kampagnen

Ab dem 17. August 2026 aktualisiert Google seine Gebotssysteme, damit budgetlimitierte Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS die von Werbetreibenden tatsächlich festgelegten Zielwerte konsistenter erreichen. 

  

Was ändert sich bei den Google-Gebotssystemen? 

Nach dem 17. August werden Googles Gebotssysteme die Performance von Kampagnen mit dem Status „Limited by budget“ und zielbasierter Gebotsstrategie verändern. Die Updates bedeuten, dass Google stärker auf die von Nutzer:innen festgelegten Zielwerte hin optimiert. 

Das Update betrifft Search-, Shopping-, Performance-Max-, Demand-Gen- und Travel-Kampagnen, während Display- und Hotel-Kampagnen bereits das neue Gebotsverhalten nutzen. 

  

Warum die Änderungen im Google Bid Management wichtig sind 

Bisher haben Kampagnen mit dem Status „Limited by budget“, die eine zielbasierte Gebotsstrategie verwenden (Ziel-CPA, Ziel-ROAS oder Ziel-CPC für Demand Gen), ihre festgelegten Zielwerte oft übertroffen. Eine Kampagne mit einem Ziel-CPA von 10 Euro konnte beispielsweise Conversions für 5 Euro erzielen. 

Mit den Google-Updates wird eine budgetlimitierte Kampagne, die bisher overperformt hat, sich wieder in Richtung des festgelegten Zielwerts zu bewegt. 

Was bedeutet das für Werbetreibende? 

Kurzfristig werden Werbetreibende wahrscheinlich feststellen, dass die Skalierung von Kampagnen teurer und weniger planbar wird, da Google Zielwerte über einen breiteren Kanalmix hinweg durchsetzt. Langfristig werden die Unternehmen, die in bessere First-Party-Daten und Profitabilitätssignale investieren, diejenigen sein, die weiterhin effizient wachsen, während alle anderen Gefahr laufen, an eine Performance-Obergrenze zu stoßen.

Rene Wielenga, Head of Performance Advertising, Peak Ace 

Welche Schritte empfiehlt Google Marketer:innen? 

Google wird Zielwerte oder Budgets nicht automatisch anpassen, deshalb sollten folgende Punkte beachtet werden: 

  • Budgetlimitierte Kampagnen überprüfen: Kampagnen mit dem Status „Limited by budget“ filtern, die eine zielbasierte Strategie verwenden. Der Fokus sollte auf Kampagnen liegen, deren tatsächliche Performance deutlich besser ist als der festgelegte Zielwert. 
  • Das Bid Target Adjustment Tool nutzen: Dieses Tool ist ab dem 6. Juli verfügbar, zeigt historische Performance-Daten an und ermöglicht eine schnelle Aktualisierung der Zielwerte. Wenn der Ziel-CPA bei 10 Euro liegt, aber tatsächlich nur 5 Euro erzielt wurden, kann der Zielwert entsprechend gesenkt oder ein individueller Wert gewählt werden, der zu den Geschäftszielen passt. 
  • Strategiewechsel in Betracht ziehen: Für Kampagnen, bei denen Volumen wichtiger ist als Effizienz, kann ein Wechsel zu „Maximise Conversions“ die Zielwert-Beschränkung vollständig aufheben. Allerdings schwanken der tatsächliche CPA oder ROAS bei diesen Strategien deutlich stärker. 

  

Das große Ganze für PPC-Teams 

Dieses Update stellt eine wesentliche Veränderung im Smart-Bidding-Verhalten dar. Kampagnen, die mit veralteten Zielwerten auf Autopilot liefen, sind am stärksten betroffen. Wenn ein Zielwert beim Launch festgelegt und nie überprüft wurde, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu prüfen, ob er noch die tatsächlichen Margenanforderungen widerspiegelt. 

Für Multi-Channel-Kampagnen wie Performance Max und Demand Gen gibt es einen zusätzlichen Aspekt, der zu beachten ist: Die Traffic-Verteilung über die Kanäle hinweg kann sich verschieben, wenn das System sich an die festgelegten Zielwerte anpasst, deshalb sollte in den Wochen nach dem Rollout das Reporting auf Kanalebene genau beobachtet werden. 

Google weist außerdem darauf hin, dass die Prognosen des Performance Planners während der Übergangsphase vom 17. bis 31. August weniger genau sein könnten – bei Hochrechnungen in diesem Zeitraum ist daher Vorsicht geboten. 

  

Was Peak Ace empfiehlt 

Die praktische Schlussfolgerung ist klar: Budgetlimitierte Kampagnen jetzt auditieren, sicherstellen, dass die Kampagnen mit hochwertigen Conversion-Signalen versorgt werden, oder die Kampagnen auf ihre festgelegten Zielwerte auslaufen lassen und die Anpassung vor dem 17. August vornehmen. 

Wer bis nach dem Rollout wartet, akzeptiert, was das System mit den bestehenden Zielwerten liefert. Für viele Accounts könnte das eine spürbare Verschiebung bei CPA oder ROAS bedeuten. 

Wer unsicher ist, wo man anfangen sollte, oder einen zweiten Blick auf das Bidding-Setup werfen möchte: Das Paid-Search-Team von Peak Ace hilft gerne dabei, den Übergang zu meistern und die Kampagnen optimal aufzustellen. 

  

FAQ: Google Ads – Zielbasiertes Bidding 

Was ändert sich beim Google-Ads-Bidding am 17. August 2026? 

Google aktualisiert seine Gebotssysteme, damit budgetlimitierte Kampagnen mit Ziel-CPA, Ziel-ROAS oder Ziel-CPC stärker auf die von Werbetreibenden tatsächlich festgelegten Zielwerte hin optimieren, anstatt diese zu übertreffen, wie es heute oft der Fall ist. 

Welche Kampagnentypen sind betroffen? 

Das Update betrifft Search-, Shopping-, Performance-Max-, Demand-Gen- und Travel-Kampagnen. Display- und Hotel-Kampagnen nutzen bereits das neue Gebotsverhalten. 

Warum haben meine Google-Ads-Kampagnen ihre Zielwerte übertroffen? 

Bisher haben Kampagnen mit dem Status „Limited by budget“ und einer zielbasierten Gebotsstrategie oft deutlich bessere Ergebnisse erzielt als der festgelegte Zielwert. Eine Kampagne mit einem Ziel-CPA von 10 Euro konnte beispielsweise Conversions für 5 Euro erzielen. Nach dem Update wird sich die Performance mehr in Richtung des festgelegten Zielwerts bewegen. 

Wird Google meine Zielwerte oder Budgets automatisch anpassen? 

Nein. Google nimmt keine automatischen Änderungen an Zielwerten oder Budgets vor. Werbetreibende müssen diese vor dem 17. August selbst überprüfen und aktualisieren. 

Was ist das Bid Target Adjustment Tool? 

Dieses Tool ist ab dem 6. Juli 2026 verfügbar, zeigt historische Performance-Daten an und ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Zielwerte schnell zu aktualisieren. Es soll helfen, festgelegte Zielwerte mit der tatsächlichen Performance in Einklang zu bringen. 

Sollte ich meine Google-Ads-Gebotsstrategie wechseln? 

Das hängt von den Kampagnenzielen ab. Für Kampagnen, bei denen Volumen wichtiger ist als Effizienz, hebt ein Wechsel zu „Maximise Conversions“ die Zielwert-Beschränkung vollständig auf. Allerdings schwanken der tatsächliche CPA oder ROAS bei diesen Strategien deutlich stärker. 

Wie könnten Performance-Max- und Demand-Gen-Kampagnen betroffen sein? 

Bei Multi-Channel-Kampagnen kann sich die Traffic-Verteilung über die Kanäle verschieben, wenn das System sich an die festgelegten Zielwerte anpasst. In den Wochen nach dem Rollout sollte das Reporting auf Kanalebene genau beobachtet werden. 

Werden die Prognosen des Performance Planners weiterhin genau sein? 

Google hat darauf hingewiesen, dass die Prognosen des Performance Planners während der Übergangsphase vom 17. bis 31. August weniger genau sein könnten. In diesem Zeitraum ist bei Hochrechnungen Vorsicht geboten. 

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Lucas

ist Marketing- und Kommunikationsmanager bei Peak Ace. Er kam 2025 zum Unternehmen. Wenn er nicht für unseren Blog schreibt, beschäftigt sich Lucas gerne mit Literatur, verfasst Kurzgeschichten und widmet sich hin und wieder auch der Vogelbeobachtung.